5 einfache Tipps, wie du deine Oma ans Smartphone heranführst

In unserem Leben geht nichts mehr ohne Smartphones.
Sei es, den Weg nach Hause mit Google Maps zu finden, fünf Stunden im Zug ohne Beschäftigung zu sitzen, kurz Freunden von unterwegs Bescheid zu sagen, wenn man zu spät kommt, oder trotz Fernbeziehung sich jeden Tag über FaceTime sehen zu können.
Ja, das Smartphone hat sicherlich auch seine Schattenseiten, aber es gehört nun mal dazu, wenn man Teil unserer Gesellschaft ist und eigenständig im Alltag klarkommen möchte und im Kontakt mit den Liebsten bleiben will.
Wie schaffe ich es denn jetzt auch, meine Oma von diesen Vorteilen zu überzeugen? Und ihr zu helfen, vorsichtig und sicher mit dem Smartphone und dem Internet umzugehen? Das sind meine fünf Herangehensweisen.
Ich zeige meiner Oma von meinem Handy die Vorteile
Wenn ich zu Besuch bin, lasse ich extra meine Schwester über FaceTime anrufen, um ihr zu zeigen, wie toll es ist, sich beim Telefonieren auch mal zu sehen. Sie sieht direkt den Vorteil. Das Gleiche gilt, wenn wir über geschichtliche Ereignisse reden und sie vergessen hat, wie etwas war. Ich zücke mein Handy und lese ihr einen Artikel über ein Thema vor, das sie interessiert.
Wenn sie den Vorteil versteht, besorge ich ihr ein Smartphone
Wenn sie wirklich versteht, warum das Smartphone Vorteile hat, besorge ich ihr eins. Dabei ist es wichtig, dass die Geräte noch Software-Updates erhalten, etwa um Sicherheitslücken zu schließen. Ein altes Handy von dir ist daher nicht immer die beste Wahl. SIM-Karte etc. habe ich natürlich schon eingerichtet. Die Schulung dazu, wie das funktioniert, überspringe ich erstmal, um ihr nicht direkt Angst einzujagen.
Anwendungsbezogenes Lernen
Als Nächstes geht es darum, ihr zu zeigen, wie es funktioniert. Hier ist anwendungsbezogenes Lernen wichtig! Nicht alles auf einmal beibringen, das wird überwältigen und verunsichern. Starte damit, ihr zu zeigen, wie man Anrufe tätigt, wie man die Wetter-App öffnet und wie man WhatsApp öffnet. Die drei wichtigen Funktionen sollte sie als Erstes verstehen. Wenn sie die beherrscht, kannst du ihr beim nächsten Besuch beibringen, wie man einen Wecker stellt, googelt und Musik oder Podcasts anhört.
Sei nicht die einzige Bezugsperson
Dann ist es wichtig, dass du im besten Fall nicht die einzige Bezugsperson bist. Wenn sie mehr Leute um sich herum hat, die ihr bei Fragen helfen, umso sicherer wird sie sich fühlen. Schulungen von Experten oder ein Kurs jede Woche können auch helfen.
Nutze die Vorteile des Smartphones mit ihr
Nutze die Vorteile des Smartphones gemeinsam mit ihr. Ruf sie an, schreib ihr Nachrichten, schick ihr Audios. So hat sie direkt den Vorteil. Wichtig ist natürlich auch, sie über Risiken wie Enkeltrick-Betrüger aufzuklären, aber ohne ihr Angst zu machen.
Eine schöne und nutzerfreundliche App, die ihr gemeinsam nutzen könnt

Eine schöne und nutzerfreundliche App, die ihr gemeinsam nutzen könnt, ist Famories. Hier kannst du deiner Oma längere Audios schicken, wie private Podcasts, in denen du über dein Leben erzählst und berichtest, was bei dir passiert ist. Passende Fotos kannst du direkt hinzufügen. Sie kann dann zuhause deine Geschichten anhören, wann immer es ihr passt.
Holt Oma und Opa zurück ins Familienleben
Startet euer Famories-Familienmagazin und schenkt Großeltern Monat für Monat Teilhabe.