Digitale TeilhabeGründerstory

    Von der Erinnerungs-App für Großeltern zur App für die ganze Familie

    Neele Himmelsbach, Co-Founderin von Famories
    NeeleCo-Founderin Famories · 12. August 2026 · 5 Min. Lesezeit

    Als ich Famories gestartet habe, ging es um meine Oma.

    Ich wollte ihre Geschichten festhalten, die kleinen Anekdoten aus ihrem Leben, Erinnerungen aus ihrer Jugend und all die Dinge, die sonst irgendwann verloren gehen könnten. Daraus entstand die ursprüngliche Idee für Famories: persönliche Geschichten einfach als Audios erzählen, innerhalb der Familie teilen und für später bewahren.

    Doch als die ersten Familien Famories genutzt haben, haben wir etwas Spannendes beobachtet: Es waren längst nicht nur die Großeltern, die Geschichten erzählt haben.

    Plötzlich erzählte die ganze Familie

    Familien nutzten Famories für ganz unterschiedliche Momente: für Urlaubserinnerungen, Erlebnisse aus dem Auslandssemester, Reisen, Wochenendausflüge oder einfach kleine Geschichten aus dem Alltag.

    Damit hat sich auch die Rolle von Famories verändert. Heute ist Famories nicht in erster Linie eine App, mit der Großeltern ihre Lebensgeschichte festhalten. Famories ist eine App, mit der die ganze Familie aktuelle Erlebnisse als Audios und Fotos festhält und privat miteinander teilt.

    Mein Bruder kann von seinem Leben in Norwegen erzählen, ich von meinem Urlaub in Spanien und meine Mutter von ihrem Wochenendausflug. Jeder trägt etwas bei. Zusammen entsteht daraus ein privater Familienpodcast über das, was bei uns gerade passiert.

    Und genau dabei ist uns ein weiteres Problem aufgefallen

    Wie bekommen Großeltern all diese Geschichten mit? Nicht alle Großeltern nutzen regelmäßig Apps oder haben überhaupt ein Smartphone. Gleichzeitig möchten gerade sie wissen, was bei ihren Kindern und Enkeln passiert.

    Deshalb haben wir uns gefragt: Wie können auch Familienmitglieder an diesen Erlebnissen teilhaben, die Famories selbst nicht digital nutzen? Unsere Antwort darauf wurde das Famories Familienmagazin.

    Aus den Geschichten der Familie wird jeden Monat ein Familienmagazin

    Die Familie nutzt Famories weiterhin digital. Familienmitglieder erzählen ihre Erlebnisse als Audios und ergänzen Fotos. Famories transkribiert die Audiogeschichten und bereitet sie gemeinsam mit den Fotos für ein gedrucktes Familienmagazin auf.

    So entsteht aus den Erlebnissen verschiedener Familienmitglieder eine gemeinsame, persönliche Familienzeitung, die regelmäßig per Post bei den Liebsten ankommen kann. Bei uns bedeutet das zum Beispiel: Mein Bruder erzählt aus Norwegen. Ich teile Geschichten aus meinem Spanienurlaub. Meine Mutter berichtet von ihren Wochenendausflügen. Und meine Oma bekommt jeden Monat unser Familienmagazin nach Hause.

    Oma liest ihr Famories FamilienmagazinKI-bearbeitet

    Das Magazin verändert sogar unsere Telefonate

    Für mich ist das einer der schönsten Effekte. Wenn wir das nächste Mal telefonieren, muss ich nicht erst überlegen, was ich eigentlich alles erzählen wollte. Meine Oma weiß schon, dass mein Bruder etwas in Norwegen erlebt hat oder wo wir zuletzt unterwegs waren.

    Das Familienmagazin ersetzt dabei nicht den persönlichen Kontakt. Im Gegenteil: Es schafft neuen Gesprächsstoff für den persönlichen Kontakt.

    Holt Oma und Opa zurück ins Familienleben

    Startet euer Famories-Familienmagazin und schenkt Großeltern Monat für Monat Teilhabe.