Digitale TeilhabeRatgeber

    Deine Enkel wohnen weit weg? So bleibst du als Oma trotzdem ganz nah dran.

    Neele Himmelsbach, Co-Founderin von Famories
    NeeleCo-Founderin Famories · 19. Juni 2026 · 5 Min. Lesezeit

    Deine Enkel wohnen weit weg? So bleibst du als Oma trotzdem ganz nah dran.

    Ich lese ganz oft in Familienforen: „Wie viel Kontakt haben eure Kinder zu den Großeltern?" oder „Was kann ich tun, damit unsere Eltern Interesse an den Enkelkindern zeigen?"

    Dabei gibt es natürlich keinen Vergleichswert. Jede Familie ist anders und hat andere Voraussetzungen, wie zum Beispiel die räumliche Nähe zum Enkel oder das eigene Alter. Aber was ich immer wieder lese, ist, dass vor allem Großeltern, die nicht in der Nähe ihrer Enkel wohnen, weniger Kontakt haben.

    Warum regelmäßiger Kontakt so wichtig ist

    Dabei zeigt eine Studie des Deutschen Jugendinstituts, wie wichtig der Kontakt und die Beziehung für die Enkel, aber auch für die Großeltern sind. 81 % der Befragten, die ihre Beziehung als sehr eng einschätzen würden, geben an, dass sie mindestens einmal pro Woche Kontakt haben. Beim seltenen Kontakt geben nur 4 % ein sehr enges Verhältnis an.

    „Für die Verbundenheit zwischen Großeltern und Enkelkindern ist die Wohnentfernung von Bedeutung."

    Aber was, wenn die Enkel nicht in der Nähe der Großeltern wohnen? Wie kann ich trotzdem sichergehen, dass der Kontakt häufig ist und die Beziehung enger wird?

    Studie: Kontakthäufigkeit mit dem Enkelkind nach Verbundenheit mit dem Kind in Prozent
    Abb. 16: Kontakthäufigkeit mit dem Enkelkind nach Verbundenheit mit dem Kind (in Prozent). Quelle: Deutsches Jugendinstitut.
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    Regelmäßigkeit

    Eine tiefe Verbindung lebt von Regelmäßigkeit. Es hilft nicht, einmal alle paar Monate eine Postkarte zu schicken. Sondern es ist wichtig, regelmäßig in Kontakt zu stehen.
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    Digitale Brücken bauen

    Natürlich ist der persönliche Kontakt am schönsten, aber über räumliche Distanz nicht immer möglich. Deshalb lohnt es sich, digitale Brücken zu bauen. Sei es durch FaceTime-Calls oder WhatsApp-Gruppen. Aber wir wissen auch, dass viele Großeltern kein Smartphone besitzen oder nur ungern nutzen. Für solche Fälle ist es möglich, auch die digitale Welt mit der analogen Welt zu verknüpfen.

    Famories zum Beispiel ist eine App, mit der Familien ihre Erlebnisse, Erinnerungen und Meilensteine wöchentlich festhalten können. Als Audiogeschichten zusammen mit Fotos. Diese werden dann am Ende des Monats transkribiert und in ein Magazin umgewandelt, das den Großeltern ausgedruckt nach Hause geschickt wird. Und das regelmäßig jeden Monat. Welche Großeltern freuen sich nicht über Post?
    Oma freut sich über das gedruckte Famories-FamilienmagazinKI-bearbeitet
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    Gemeinsame Projekte für das Wir-Gefühl

    Trotz Entfernung können Großeltern und Enkelkinder gemeinsam kreativ sein oder miteinander spielen. Hier haben wir ein paar Ideen für Sie:
    • Familien-Tagebuch: Beide Seiten schreiben und malen hinein, dann wandert es per Post hin und her. So entsteht über die Monate ein gemeinsames Buch voller kleiner Geschichten, Zeichnungen und Erinnerungen, ein Schatz, den Oma und Enkel zusammen wachsen lassen.
    • Kochprojekt mit Videobegleitung: Ein einfaches Rezept gemeinsam kochen, und dabei miteinander lachen. Per Videocall steht Oma in ihrer Küche, das Enkelkind in seiner. Am Ende essen beide dasselbe Gericht und teilen die Mahlzeit, obwohl viele Kilometer dazwischenliegen.

    Nähe ist nicht von Kilometern abhängig

    Für mich ist klar: Räumliche Distanz macht die Kontakthäufigkeit zwar schwerer, aber nicht unmöglich. Und die Verbindung ist nicht davon abhängig.

    Hier findest du einen Artikel, wie du deine Oma ans Smartphone gewöhnst.

    Holt Oma und Opa zurück ins Familienleben

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    Häufig gestellte Fragen